Bondage, die Lust am Fesseln

Bondage bezeichnet alle Formen des Fesselns oder Fixierens im sexuellen Kontext. Obwohl unter die sadomasochistischen Praktiken eingestuft erfreut sich Bondage auch außerhalb der SM-Szene großer Beliebtheit. Unterschieden werden hier verschiedene Variante die sich gewöhnlich auf das verwendete Material beziehen, ein bestimmtes Ziel verfolgen oder zum Beispiel körperliche Auswirkungen wie Schmerz hervorrufen sollen. Es gibt noch zahlreiche andere Arten der Einteilung.

Allen Formen gemeinsam ist die Verwendung eines Untergebenen oder Sklaven der gefesselt wird und eines Herrschenden der die Fesselung vornimmt. Im weiteren Sinne werden auch Spiele mit Augenbinden und Knebeln zum Bondage gezählt.

Neben diesen auch außerhalb der SM-Szene genutzten Techniken finden sich verschiedenste Formen des Bondage die sich oft auf spezielle Materialien oder Techniken beziehen, zum Beispiel:

-Japan-Bondage und/oder Seilbondage
-Lack/Leder/Latex -Bondage
-Bondage mit harten Materialien wie Metall

In der Erotikbranche und im Escortservice bieten einige Betriebe auch Bondage oder andere Formen des SM als Teil des Programms an. Dabei wird den Wünschen des Kunden in einem sicheren Umfeld entsprochen, sodass die Sicherheit des Kunden und der Begleitung gesichert ist. Eine wichtige Voraussetzung die bei jeder Form des Bondage beachtet werden sollte.

Der Begriff wird zwar eher mit SM in Verbindung gebracht, allerdings sind auch in der Mode und in einigen Szenegruppen Elemente des Bondage anzutreffen. 1992 stellte Gianni Versace eine Winterkollektion mit dem Namen „Bondage“ vor, in der viele Elemente der Praktik Verwendung fanden. Abseits vom Mainstream findet sich von Bondage inspirierte Kleidung gerade in der Punk-oder in der Gothikszene, vorwiegend in Form von Korsetts, Ketten und Halsbändern.