Andere Materialien – Nylons, Krawatten und Seidenschals

Die Bondage-Kultur entdeckt immer wieder neue Formen des Bondage. Hier spielen auch oft neue oder ganz spezielle Materialien eine wichtige Rolle.

Da Bondage oft mit Material betrieben wird das sich in einem normalen Haushalt findet (Nylons, Krawatten, Seidenschals) finden sich auch in diesem Bereich immer wieder geeignete Materialien für den geneigten Bondage Interessenten. Folie wie etwa Frischhaltefolie und Klebeband sind da schon etwas exotischer. Folie findet Verwendung in der Folienbondage oder auch der Mumifizierung und es beschäftigt sich sogar eine eigene Richtung des Bondage mit diesem speziellen Material.

Klebeband ist wohl eine naheliegende Alternative zu Seilen oder Kleidungsstücken, aber es hat den Nachteil, dass es klebt und damit nach dem Spiel unangenehm zu entfernen sein kann. Genau aus diesem Grund wurde das Bondage-Tape entwickelt. Dieses aus Kunststoff bestehende Band ist nicht beschichtet sondern haftet adhäsiv an glatten Oberflächen, ähnlich dem Phänomen das Frischhaltefolie zeigt wenn sie einen ärgern will und an (relativ) glatten Oberflächen oder an einer anderen Stelle ihrer selbst kleben bleibt. Das Tape wird wie Tücher zum Knebeln, zum Fesseln oder auch zum Verbinden der Augen verwendet.

Aus dem Klinikbereich wurden Materialen entlehnt, die auch im Bereich der weißen Erotik benutzt werden. Zwangsjacken, Gurte und Gurtsysteme oder auch Verbandmaterial zählen hierunter. Daneben kann man auch Gipsbinden zu dieser Kategorie zählen, wobei diese Form des Bondage eher selten ist.

Bewegungseinschränkungen können auch mit Kleidung erwirkt werden, so sind enge Röcke und Korsetts auch eine Form des Bondage. Exotischere Utensilien sind zum Beispiel der Bodybag oder das Vakuumbett, wobei hier auch oft Material wie Latex Verwendung findet und damit auch für Fetischisten anregend ist.